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Portfolio - Graureiher - Ardea cinerea

© wolfgang daum
Graureiher - Ardea cinerea - Finkensee Rodgau Jügesheim Graureiher - Ardea cinerea - Zoo Frankfurt am Main Blässhuhn -  Fulica atra - mit Jungtier - Schlosspark Wiesbaden - Biebrich - April 2016 © wd Graureiher - Ardea cinerea - Wildpark Alte Fasanerie Klein Auheim Graureiher - Ardea cinerea - Wildpark Alte Fasanerie Klein Auheim nach oben   nach oben

Wolfgang Daum

                                       Tierfotografie

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Graureiher oder auch Fischreiher genannt sind heute in Deutschland wieder allgegenwärtig. Das war nicht immer so, denn z. B. in Nordrhein-Westfalen ging die Population, wegen Bejagung, in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts auf etwa 50 Brutpaare zurück. So stand der Graureiher fast überall bei uns kurz vor dem Aus! In anderen Bundesländern verhielt es sich sehr ähnlich. Als Nahrungskonkurrenten zu uns Menschen wurden Graureiher damals systematisch verfolgt und bejagt. Durch bundesweit intensive Schutz- und Gewässerschutzmaßnahmen konnte sich die Population bis heute wieder sehr gut erholen. Man rechnet derzeit wieder mit etwa 2800 Brutpaaren allein in Nordrhein-Westfalen. Dabei gab es eigentlich keinen Grund den Graureiher als Konkurrenten  zu sehen, denn er ernährt sich nur zu etwa 30 % von Fischen. Zu seinem Nahrungsspektrum zählen eher sogar Kleinsäuger wie Mäuse, Ratten, Frösche und allerlei Insekten. Im Prinzip frisst er alles was er durch seinen Hals bekommt. Es ist schon sehr interessant wo man diese Schreitvögel, als menschliche Kulturfolger, überall antrifft. Als Dauergäste in Zoos und Parkanlagen, in heimischen Gärten und natürlich auch überall in der Natur, wo Wasser in der Nähe ist. Selbst in den größeren Städten machen sie vor nichts halt. So manch ein Teichbesitzer kann ein Lied davon singen wie Graureiher einen Gartenteich kurzfristig ausräumen. Im zeitigen Frühjahr, so ab Anfang März, kann man Graureiher in größerer Zahl in ihren Brutkolonien beobachten. Auch in dieser Zeit bleiben sie untereinander sehr streitsüchtig. Nach Aufzucht der Jungtiere sind sie dann wieder überwiegend alleine anzutreffen.
© by wolfgang daum
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