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An erster Stelle stand für mich immer die Verbesserung der Fangmethoden, des Transports, der Ein- und Umgewöhnung, der

Krankheitsbehandlung und der möglichst artgerechten Haltung. Es ging darum, Tiere nicht als Ware, sondern als Lebewesen zu betrachten.

Zu unserem Kundenkreis gehörten der zoologische Einzelhandel, zoologische Institute und zoologische Gärten.

Ende der 1980 Jahre gab es ein Umdenken in der Bevölkerung bezüglich des Natur- und Artenschutzes. Das Washingtoner

Artenschutzabkommen, kurz CITES genannt, wurde multinational und von den meisten Ländern ratifiziert. Damit wurde der Handel mit

bedrohten wildlebenden Tieren und Pflanzen endgültig geregelt. Zwar betraf uns dieses Gesetz noch nicht direkt, aber immer mehr Tiere

kamen in den folgenden Jahren auf die "Rote Liste" und durften nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr importiert und

gehandelt werden. Der Nachteil dieses Gesetzes ist leider heute der fast unkontrollierbare Schwarzmarkt, der in der Folgezeit entstand und

den Tieren unter Umständen mehr schadet als nützt. Es war also abzusehen, dass nicht mehr lange bestimmte Tier-Arten legal eingeführt

werden dürfen. Diesen Sachverhalt unterstütze ich auch heute noch.

Zu dieser Zeit hatte ich den Job gewechselt und einen technischen Beruf gewählt, der mich ebenfalls begeisterte. Mit Tieren beschäftige ich

mich heute nur noch in der Freizeit. Die Liebe zur Fotografie und zu Katzen blieb bis heute. Früher gab es nur analoge Fotografie und ich bin

erst 2007 auf digitale Fotografie umgestiegen. Heute bin ich begeistert von den Möglichkeiten dieser Technik. Mein Schwerpunkt liegt nach

wie vor in der Natur- und Tierfotografie, für die ich sehr viel Zeit aufwende. Für mich ist es wichtig, die Tiere erst zu beobachten und dann

zu portraitieren. Wie schon kurz beschrieben, arbeite ich fast ausschließlich mit vorhandenem Licht und lehne Ausschnittbearbeitung und

gestellte Aufnahmen eigentlich grundsätzlich ab. Dies hat leider mit Fotografie im eigentlichen Sinne "zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit

geeignetem Licht" nichts mehr zu tun. Ich pflege einen dokumentarischen Fotostil, der nicht darauf ausgerichtet ist, nur ein technisch

perfektes Foto am Computer zu schaffen. Selbstverständlich werden aber Fotos von mir beispielsweise in Helligkeit, Kontrast und

Farbgebung leicht nachbearbeitet. Als Ästhet stelle ich sehr hohe Ansprüche an mich und habe meine Fotos schon vor dem Auslösen im

Kopf.

Natur, Tier- und Artenschutz, aber auch Auswilderungs- oder Wiederansiedlungsprojekte sind für mich sehr wichtig und werden auch von mir

unterstützt. Zoologische Gärten spielen heute eine ganz andere Rolle als noch zu meiner Jugendzeit. Die Bemühungen um eine artgerechte

Haltung der Tiere nehmen immer mehr zu. Das zeigt sich auch in den teilweise guten Zuchterfolgen. Viele Zoos modernisieren, sofern es die

Kassen und Kommunen zulassen. Wieder andere Zoos finanzieren solche Vorhaben nur aus Eintrittsgeldern, Spenden und durch private

Sponsoren. Einige davon beteiligen sich an Auswilderungs- und Wiederansiedelungsprojekten und am Europäischen Erhaltungszucht

Programm "EEP". Ohne dieses Programm könnte man heute keine Wiederansiedlungsprojekte mit einer ausreichenden genetischen Vielfalt

betreiben. Sollte eine gefährdete Population aussterben, wäre dies die einzige und letzte Möglichkeit zur Rettung der Art. Außerdem spielen

Zoos auch immer mehr eine wichtige soziale Rolle in unserer von Technik überschwemmten Welt, die der Kreatur immer mehr Lebensraum

nimmt. Tagtäglich werden Pflanzen und Tiere ausgerottet, oftmals noch bevor wir sie richtig erforscht haben. Die Mehrzahl der Menschen

hat leider immer noch nicht begriffen, Tiere als soziale Wesen zu betrachten und auch so zu behandeln. Von ihrer Anwesenheit auf unserem

Planeten hängt auch unser Überleben ab! Dies sollte uns allen eigentlich klar sein und auch den letzten Ignoranten erreichen.

Im Jahr 2007 musste ich dann leider meine berufliche Tätigkeit aufgeben. Seither nutze ich jede Möglichkeit, meinen Drang zur Natur und

zum Tier auszuleben. Ich besuche Naturparks und zoologische Gärten, natürlich nie ohne Kamera und tanke dabei meine Seele auf. Seit

etwa zwanzig Jahren lebe ich mit meiner Frau Alexandra in einem Niedrigenergie Mehrfamilienhaus in Dietzenbach. Zu unserer Familie

gehören fünf Maine Coon Katzen. 2003 verliebten wir uns in die Wurfgeschwister Daria und Diana. Später (2006 - 2007) kamen die beiden

Kater Joshy und Leon dazu. Im Juli 2013 kam dann noch unsere einjährige Katzendame “Peaches“ hinzu. Unsere Katzen sind

selbstverständlich vollwertige Familienmitglieder, für die wir eine lebenslange Verantwortung übernommen haben und das nehmen wir auch

sehr ernst.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich natürlich in erster Linie mit unseren Katzen, der Fotografie und der Verwaltung meiner umfangreichen

Bildsammlung. Zu meinen neuen Interessen gehört auch die Gestaltung von Powerpoint-Präsentionen, kleinen Filmen und DVD‘s.

Die Idee zu einer eigenen Website entstand 2010, nachdem mich Freunde immer wieder ermutigten, einmal meine Fotos einem größeren

Publikum zugänglich zu machen. Nach Abwägung auch anderer Möglichkeiten der Veröffentlichung, habe ich mich im Februar 2012 dazu

entschlossen, eine eigene Website zu gestalten. Seit 2012 betreibe ich noch eine Online Fotogalerie mit der kompletten Übersicht meiner

tierfotografischen Arbeiten.

Wolfgang Daum

Tierfotografie
© wolfgang daum
Daum`s Purple Reef Lobster Enoplometopus daumi Foto von Peter Pfeiffer Austria http://peterpfeiffer.at/
 Webseite Wolfgang Daum
 Fotogalerie Wolfgang Daum

Über mich

Zu allererst möchte ich mich bei euch kurz vorstellen. Ich bin 1951 in Mainz geboren und in Rüsselsheim aufgewachsen. Von Kindheit an interessierte ich mich für Tiere und

Natur. Schon sehr früh hielt ich Fische, Vögel und verschiedene Reptilien und sammelte sehr viel Erfahrung in der Tierhaltung. Hunde waren immer Wegbegleiter und ab

meinem neunzehnten Lebensjahr beschäftigte ich mich intensiv mit Katzen. Damals noch mit Siamkatzen und deren Nachwuchs und später auch mit ganz normalen

Hauskatzen.

Mein größter Kindheitswunsch war, mit Tieren zu arbeiten. Meine Ausbildung hierzu begann ich 1969 im Tropicarium Frankfurt, einer Zierfisch Im- und Exportfirma. Dort hatte

ich dann etwa die Hälfte meiner Lebensarbeitszeit mit tropischen Zierfischen und Reptilien zu tun. Spezialisiert auf Meerwasseraquaristik, war ich später verantwortlich für eine

40.000 Liter Meerwasseranlage.

Zu dieser Zeit fotografierte ich selbstverständlich die vielen neuen und seltenen Meerestiere in unserem Unternehmen, allerdings noch analog. Durch die Zusammenarbeit mit

Helmut Debelius, damals Agentur IKAN in Frankfurt, veröffentlichte ich gelegentlich Fachartikel und Fotos in deutschen Aquarienzeitschriften. Im Jahr 1983 verfasste ich einen

Artikel über einen Riffhummer, auf den Herr Professor Holthuise von der Universität Leiden in Holland aufmerksam wurde. Er überarbeitete zu der Zeit die Nomenklatur der

Zehnfußkrebse. Der von mir beschriebene Riffhummer - Enoplometopus pictus - war aber eine neue Art und erhielt von ihm fortan den neuen Namen "Daum`s Purple Reef

Lobster - Enoplometopus daumi". Dies war eine ganz besondere Ehre und Auszeichnung für mich und der Höhepunkt meiner damaligen Arbeit.

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