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Wolfgang Daum

                                       Tierfotografie
Über mich

Jahrgang 1951, also nicht mehr so ganz frisch. Von Kindheit an interessierte ich mich für Tiere und Natur. Schon sehr früh hielt ich Fische, Vögel und

verschiedene Reptilien und sammelte sehr viel Erfahrung in der Tierhaltung. Meine große Leidenschaft “Katzen!” begleiten mich auch heute noch.

Zusammen mit meiner Frau und fünf Katzen leben wir im hessischen Dietzenbach und teilen unser Leben.

Mein größter Kindheitswunsch war, mit Tieren zu arbeiten. Leider waren da meine Eltern ganz anderer Meinung und es mussten erst einmal drei

zukunftsorientierte und krisenfeste Jobs für mich her. Zwar lernte ich damals sehr viel, beukottierte aber dann nach geraumer Zeit alle Berufsvorschläge

meiner Eltern. Erst 1969 gab man dann nach und ich begann eine weitere Ausbildung im Tropicarium Frankfurt, einer Zierfisch Im- und Exportfirma. 

Dort hatte ich dann etwa die Hälfte meiner Lebensarbeitszeit mit tropischen Zierfischen und Reptilien zu tun. Spezialisiert auf Meerwasseraquaristik,

war ich später verantwortlich für eine 40.000 Liter Meerwasseranlage. So wurde dann meine Berufung zum Beruf, der mir immer viel Freude machte.

Zu dieser Zeit fotografierte ich selbstverständlich schon die vielen neuen und seltenen Meerestiere in unserem Unternehmen, allerdings noch analog.

Durch die Zusammenarbeit mit Helmut Debelius, damals Agentur IKAN in Frankfurt, veröffentlichte ich gelegentlich Fachartikel und Fotos in deutschen

Aquarienzeitschriften. Im Jahr 1983 verfasste ich einen Artikel über einen Riffhummer, auf den Herr Professor Holthuise von der Universität Leiden in

Holland aufmerksam wurde. Er überarbeitete zu der Zeit die Nomenklatur der Zehnfußkrebse. Der von mir beschriebene Riffhummer - Enoplometopus

pictus - war aber eine neue Art und erhielt von ihm fortan den neuen Namen "Daum`s Purple Reef Lobster - Enoplometopus daumi". Dies war eine

ganz besondere Ehre und Auszeichnung für mich und der Höhepunkt meiner damaligen Arbeit.

 

An erster Stelle stand für mich immer die Verbesserung der Fangmethoden, des Transports, der Ein- und Umgewöhnung, der Krankheitsbehandlung

und der möglichst artgerechten Haltung der mir anvertrauten Tiere. Es ging darum, Tiere nicht als Ware, sondern als Lebewesen zu betrachten.

Zu unserem Kundenkreis gehörten überwiegend der zoologische Einzelhandel, zoologische Institute und zoologische Gärten.

Anfang der 1980 Jahre gab es dann ein schrittweises Umdenken in der Bevölkerung bezüglich des Natur- und Artenschutzes. Das Washingtoner

Artenschutzabkommen, kurz CITES genannt, wurde multinational und von den meisten Ländern ratifiziert. Damit wurde der Handel mit bedrohten

wildlebenden Tieren und Pflanzen endgültig geregelt. Zwar betraf uns dieses Gesetz damals noch nicht direkt, aber immer mehr Tiere kamen in den

folgenden Jahren auf die "Rote Liste" und durften nur noch eingeschränkt oder überhaupt nicht mehr importiert und gehandelt werden. Der Nachteil

dieses Gesetzes ist heute leider der fast unkontrollierbare Schwarzmarkt, der in der Folgezeit entstand und den Tieren unter Umständen mehr schadet

als nützt. Es war also abzusehen, dass nicht mehr lange bestimmte Tier-Arten legal eingeführt werden dürfen. Diesen Sachverhalt unterstütze ich auch

heute noch und leiste meinen Beitrag, so gut ich kann, zum Tier-, Natur- und Umweltschutz weltweit.

Mit Tieren beschäftige ich mich heute natürlich nur noch in meiner Freizeit. Die Liebe zur Fotografie und zu Tieren blieb bis heute. Früher gab es nur

analoge Fotografie und ich bin erst 2007 auf digitale Fotografie umgestiegen. Heute bin ich begeistert von den Möglichkeiten dieser Technik. Mein

Schwerpunkt liegt nach wie vor in der Natur- und Tierfotografie, für die ich sehr viel Zeit aufwende. Für mich ist es wichtig, die Tiere erst zu

beobachten und dann zu portraitieren. Ich pflege einen dokumentarischen Fotostil, der nicht darauf ausgerichtet ist, nur “ein” technisch perfektes Foto

am Computer zu schaffen. Wichtiger ist für mich häufig draussen in der Natur zu sein, Tiere zu beobachten und Neues zu entdecken.

Natur, Tier- und Artenschutz, aber auch Auswilderungs- oder Wiederansiedlungsprojekte sind für mich sehr wichtig und werden auch von mir

unterstützt. Zoologische Gärten spielen heute eine ganz andere Rolle als noch zu meiner Jugendzeit. Die Bemühungen um eine artgerechte Haltung der

Tiere nehmen immer mehr zu. Das zeigt sich auch in den teilweise guten Zuchterfolgen bei seltenen und schwierigen Arten. Viele Zoos beteiligen sich

an Auswilderungs- und Wiederansiedelungsprojekten und am Europäischen Erhaltungszucht Programm "EEP". Ohne dieses Programm könnte man

heute keine Wiederansiedlungsprojekte mit einer ausreichenden genetischen Vielfalt betreiben. Sollte eine gefährdete Population aussterben, wäre dies

die einzige und letzte Möglichkeit zur Rettung der Art. Außerdem spielen Zoos auch immer mehr eine wichtige soziale Rolle in unserer von Technik

überschwemmten Welt, die der Kreatur immer mehr Lebensraum nimmt. Zur frühkindlichen Entwicklung und um insgesamt mehr Verständnis für Tiere

und Natur zu erreichen, sind meiner Meinung nach gut geführte und artgerechte Zoos auch absolut notwendig.

Im Jahr 2007 musste ich dann leider meine berufliche Tätigkeit aufgeben. Seither nutze ich jede Möglichkeit, meinen Drang zur Natur und zum Tier

auszuleben. Ich besuche Naturparks und zoologische Gärten, natürlich nie ohne Kamera und tanke dabei meine Seele auf.

In meiner Freizeit beschäftige ich mich natürlich in erster Linie mit unseren fünf Katzen, der Fotografie und der Verwaltung meiner umfangreichen

Bildsammlung. Die Idee zu einer eigenen Website entstand 2010, nachdem mich Freunde immer wieder ermutigten, einmal meine Fotos einem

größeren Publikum zugänglich zu machen. Nach Abwägung auch anderer Möglichkeiten der Veröffentlichung, habe ich mich im Februar 2012 dazu

entschlossen, eine eigene Website zu gestalten. Seit 2012 betreibe ich noch eine Online Fotogalerie mit der kompletten Übersicht meiner

tierfotografischen Arbeiten. Hier nun die zweite überarbeitete Version meiner ursprünglichen Webseite vom 21. Februar 2014.

Presse

Neuer Pressebericht der Offenbach Post über die seltenen Silberreiher in Heusenstamm

Pressebericht über mich in der Offenbach Post “Wolfgang Daum fotografiert Zootiere!”

Pressebericht über mich, meine Arbeit und mein Hobby in der Offenbach Post vom 04.05.2013  

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